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Der "Schutz" des Privateigentums

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Der "Schutz" des Privateigentums

Die neuen Schulden im Hütchenspiel schwarz-rot-brauner Sozis

Wie können die Ausgaben des Bundeshaushalts im Hütchenspiel der Eigentumsozialisierer über Jahre hinweg mehr als doppelt so schnell steigen, wie die Wirtschaft wächst? Und das ohne Steuererhöhungen und ohne neue Schulden? Ganz einfach: Statt neuer Schulden nehmen schwarz-braune Sozis zukünftigen Rentnern die "Rendite" der Versicherungen ab, die rote Sozis als "betriebliche" bzw. "private" Altersvorsorge vertickt haben. Das Geniale an der Idee: Wie bei neuen Schulden wird der Effekt in die Zukunft verlagert. Viele Gutmenschen werden erst bei Renteneintritt merken, daß sie nicht für sich, sondern für die "schwarze Null" gespart haben. Wie bei neuen Schulden heißt das Prinzip: Nach mir die Sintflut. Dann kommt der nächste schwarz-braune Bierdeckelexperte mit der nächsten schwarz-braunen Idee: Dem Zwang, in "Volksaktien" zu investieren. Die "Volksaktie" ist ein klassisch schwarz-braunes Codewort für Enteignung und die "Alternative" zur roten Zwangskollektivierung. Auch wenn Verfassungsfeinde es anders sehen: In einem freiheitlichen System entscheidet immer noch jeder selbst, wie er mit seinem Geld umgeht.

Das Sparen für schwarz-rot-braune Sozis

Fiktive Beispielrechnung: Wie hoch ist das angesparte Kapital mit 67 Jahren, wenn man 37-jährig eine Altersvorsorge mit einer versprochenen Rendite von 4 % abgeschlossen und 20 Jahre lang an jedem ersten des Monats 400 EUR einzahlt hat?

Jahr Eingezahltes Kapital Summe Zins+Zinseszins Angesparte Gesamtsumme
================================================================
14.800104,004.904,00
29.600404,1610.004,16
314.400908,3315.308,33
419.2001.624,6620.824,66
524.0002.561,6526.561,65
628.8003.728,1132.528,11
733.6005.133,2438.733,24
838.4006.786,5745.186,57
943.2008.698,0351.898,03
1048.00010.877,9558.877,95
1152.80013.337,0666.137,06
1257.60016.086,5573.686,55
1362.40019.138,0181.538,01
1467.20022.503,5389.703,53
1572.00026.195,6798.195,67
1676.80030.227,50107.027,50
1781.60034.612,60116.212,60
1886.40039.365,11125.765,11
1991.20044.499,72135.699,72
2096.00050.031,70146.031,70
2196.00055.872,97151.872,97
2296.00061.947,89157.947,89
2396.00068.265,81164.265,81
2496.00074.836,44170.836,44
2596.00081.669,89177.669,89
2696.00088.776,69184.776,69
2796.00096.167,75192.167,75
2896.000103.854,45199.854,45
2996.000111.848,62207.848,62
3096.000120.162,56216.162,56

Schön ausgeschriebene Zahlenreihen sagen viel mehr als abstrakte Formeln. Jetzt wird auch klar, warum solche Verträge so beliebt waren. Zinsen von 4 % sind natürlich längst Schnee von gestern. Bei Nullzins statt 4 % sackt nicht der Vertragnehmer, sondern die schwarze Null den "Zinsgewinn" von 120.162,56 EUR ein. Aber Achtung: Der sackt noch viel mehr ein, denn auch ohne explizite Negativzinsen wird bereits ein versteckter negativer Zins angewandt, der Kapital schneller auffressen kann, als es angespart wird: Die Inflation. Der Gegenwert von 100 EUR beträgt bereits bei einer "kleinen" jährlichen Inflation von 2 % (offizielle Zielmarke der EZB) nach 30 Jahren nur noch 54,55 EUR. Die angesparte Gesamtsumme von 216.162,56 EUR hört sich also viel größer an, als ihr Gegenwert in 30 Jahren tatsächlich ist. Und natürlich muß der ganze Dreck bei Auszahlung zusätzlich noch versteuert werden! Die Eigentumsozialisierer interessiert nicht, ob sie einen Gewinn oder Verluste besteuern. Für das Finanzamt ist der Geldesel immer ein Gewinn.

Besonders dumm gelaufen ist es, wenn der Versicherungsvertreter (vor 10, 20, 30 Jahren) die 4 % schön vorgerechnet, unverbindlich in Aussicht gestellt, beworben, eine Stunde über die Bedeutung des Garantiezinses geredet und vollumfänglich aufgeklärt hat, aber im Vertrag kein Zins garantiert wird. Die Finanzindustrie ist kein Baumarkt. Bei Finanzprodukten ohne vertragliche Garantien trägt grundsätzlich nicht der Hersteller, sondern der Kunde das Risiko, ob die Bohrmaschine eine Maschine ist, die sich nur für den "Hersteller", Provisionseinstreicher und die "schwarze Null" dreht. Mündliches bla, bla, fiktive Beispielrechnungen, schöne Zahlenreihen etc. zählen nichts! Gutmenschen, die sich 4 % nur erzählen, aber keinerlei Rendite garantieren lassen, sind ein gefundenes Fressen für professionelle Abzocker. Die Schröders, Maschmeyers und Schäubles der Nation finden "private" Altersvorsorge jedenfalls prima.

Wie das Beispiel Lebensversicherungen zeigt, sind selbst vertragliche Garantien nicht das Papier wert, auf dem sie stehen. Können Lebensversicherungen ihre Garantien nicht erfüllen, kann der "Gesetzgeber" die Verträge nachträglich an die Wünsche der Hersteller "anpassen". "Anpassen" heißt, der Kunde des Finanzproduktes Lebensversicherung wird für die "Garantien" der Herstellers in Haftung genommen und entschädigungslos enteignet.

Beratungsprotokolle statt (im Zweifelsfall wertloser) vertraglicher Garantien

Der Gesetzgeber unterstützt professionelle Abzocker, indem er mit der Pflicht zum "Beratungsprotokoll" die Möglichkeit bietet, Seriosität vorzutäuschen. Statt dem Feigenblatt "Beratungsprotokoll" hätte der Gesetzgeber auch zur Pflicht machen können, daß es Finanzprodukte ohne die Angabe einer vertraglich garantierten Rendite nicht gibt. Also eine echte Vergleichbarkeit der Verträge und damit gleichzeitig mehr Wettbewerb, statt Vergleichbarkeit der Versprechungen und Beratungsprotokolle. Nur welcher schwarz-rot-braune Hütchenspieler will sich schon sein legales Betrugsmodell kaputt machen lassen, in dem die Altersvorsorger für die "schwarze Null" sparen dürfen? In den richtigen Händen funktioniert das "Beratungsprotokoll" wie der Tierschutz der Ferkelchenkastriererin.

Ein Finanzprodukt, das keinerlei Rendite garantiert, als "Altersvorsorge" zu bezeichnen, geschweige denn so einen Dreck als zertifizierte "Altersvorsorge" staatlich zuzulassen, ist das Werk schwarz-rot-brauner Eigentumsozialisierer, die auf den Schutz des Privateigentums scheißen. Die saugen Hunderte Milliarden ab, um für die sogenannte "Respektrente" ein paar Milliarden wieder herauszurücken.

Schöne Zahlenreihen und große Zahlen: Auch ohne Nullzins nur ein Trick

Der Kaufkraftwert der mit 4 % Zins angesparten 216.162,56 EUR (also ohne Nullzins!) beträgt in 30 Jahren bei einer jährlichen Inflation von 2 % nur 117.916,67 EUR (54,55/100-stel). Wer beim Einzahlen Sozialabgaben "gespart" hat, dem wird bei Auszahlung nicht nur sein eigener, angeblich "eingesparter" Arbeitnehmerbeitrag abgezogen, sondern auch der Beitrag, den der Arbeitgeber eingespart hat. Es spart nur einer, während der andere draufzahlt. Im Klartext: Bei zB. 14,6 % Krankenversicherung und 2,55 % Pflegeversicherung (Sozialbeiträge 2018) bleiben von 117.916,67 EUR noch 97.693,96 EUR über, d.h. selbst bei 4 % Zins statt Nullzins werden (ohne Steuern) gerade mal 1.693,96 EUR dazu gewonnen. Die Ackermänner der Finanzindustrie verstehen unter Rendite sicher etwas ganz anderes. Professionelle Abzocker spielen zwar gerne mit (fiktiven) großen Zahlen, nur welcher "Finanzexperte" rechnet schon die Abzüge vor?

Wer meint, Altersvorsorge werde staatlich bzw. steuerlich "gefördert", versteht jetzt auch, wer wen fördert. Wer meint, die offiziell verbreitete Inflationsrate sei Unsinn, kann die Kosten für seinen persönlichen Warenkorb verfolgen. Einfach die laufenden Kosten in das gute, alte Haushaltsbuch eintragen (geht natürlich noch viel besser elektronisch), daraus einen eigenen immer gleichen Warenkorb bilden (Miete, 2. Miete der Gemeindeabgaben und anderer Nebenkosten, immer gleicher Lebensmittelkorb, Spritmenge, ...) und sich seine persönliche Geldentwertung selbst ausrechnen. Wer zB. für seine Wohnung wegen der Zweckentfremdung von Wohnraum als Geldanlage sogenannter "Investoren" 400 EUR mehr Miete zahlen muß, weiß sogar, wie seine astronomische Geldentwertung mit den astronomischen Renditen anderer zusammenhängt. Der kann sich auch gleich überlegen, wo er wohnt, wenn er alt ist.

Der Wert staatlicher Garantien

Nicht nur "privat"wirtschaftliche, auch staatliche Garantien erweisen sich als nicht das Papier wert, auf dem sie stehen. In der Altersvorsorge wurden zahlreiche Vertragsnehmer mit der staatlichen Garantie geködert, die Auszahlung sei frei von Sozialbeiträgen. Pustekuchen: Jahre nach Abschluß der Verträge macht der Gesetzgeber einfach ein "Gesetz", und schon gelten ganz neue "Vertragsbedingungen". Seit der stetigen Aushöhlung der verfassungsmäßigen Ordnung ist auch für Gutmenschen kein Verlaß auf Verträge.

Die neue Idee schwarz-brauner Zwangskollektivierer

Kapitallebensversicherungen, Direktversicherungen, ... sind sterbende Produktsparten, von denen sich die ersten Finanzkonzerne trennen. Ohne staatlich garantierte Zinsen haben die sogenannten "privaten" Anbieter Probleme, Gewinne zu erwirtschaften! Bestehende Verträge werden zum Teil an "Finanzinvestoren" verkauft, neue nicht mehr angeboten. Schlecht für die "schwarze Null". Da das Geschäftsmodell "privater" Altersvorsorge ausgelutscht ist, müssen neue Methoden entschädigungsloser Enteignung her.

Die neue Idee schwarz-brauner Eigentumsozialisierer besteht darin, den nationalen Geldesel zu zwingen, in "Volksaktien" zu investieren. Die "Alternative" der Zukunft zu (im Zweifelsfall wertlosen) Garantien: Schluß mit vertraglich "garantierten" Renditen (was will man bei Nullzins überhaupt garantieren?), stattdessen noch mehr Risiko und noch schönere Versprechungen. Damit die Versprechungen nach den Erfahrungen mit den bisherigen Modellen auch fruchten, sehen "konservativer Patrioten" für ihr neues Businessmodell staatlichen Zwang vor. Statt Freiheit nationaler Sozialismus für die DAX-Konzerne. Aber die Ideen werden noch besser.

Wenn alle Versicherungsnummern ausgelutscht sind

"Terrorfahnder", Lügenpresse und Experten für "gefühlte Unsicherheit" haben ganze Arbeit geleistet, wenn in einem der sichersten Länder der Erde das Bezahlen mit Bargeld als erhöhtes Risiko empfunden wird. Dabei sind die stetig neuen Methoden, durch Kreditkarten- und Internetbetrug Geld zu stehlen, sehr viel einfacher und risikoloser als die klassischen Methoden. Taschendiebstahl oder Raub sind heute mehr für hoffnungslose Fälle. Richtig konstruiert kann man seine Kasse auch ganz legal durch den Betrieb von Internetkasinos und Wettportalen füllen. Funktioniert wie die Börse, nur ohne Banker und ohne schwarz-braune Bierdeckelexperten. Allerdings, das muß man ehrlicher Weise zugeben: In der Bananenrepublik werfen die auf Jahrzehnte angelegten, in industriellem Maßstab durchgeführten "legalen" Betrugsmodelle der Finanzminister Hunderte Milliarden ab und sind damit sehr viel rentabler als "(il)legales" Zocken.

Sollte die Freiheit abgeschafft und Plastikgeld Pflicht werden, kann der Staat jedem ganz einfach in die Taschen greifen. Neben den diversen Betrugsverfahren, denen Plastikgeld schon heute ausgeliefert ist, kann jedes "Privat"Konto dann auch gesetzlos, systematisch und besonders sicher für die "schwarze Null" bzw. den roten Ersatz-Schäuble geplündert werden. Warum sollte sich die "staatlich/private" Abzocke auf Altersvorsorge, Lebensversicherungen und andere innovative "Sparmöglichkeiten" beschränken? Das Politbüro der EZB tut ohnehin alles, um das Ansparen zu verbieten! Ohne Bargeld gibt es "Privat"konten nur noch dem Namen nach. Willkommen im schwarz-rot-braunen Sozialismus.

Verfassungsfeinde

Obwohl das Grundgesetz ausdrücklich den Schutz des Privateigentums garantiert, und für jede entschädigungslose Zwangsenteignung durch den Staat eine parlamentarische Kontrolle und ein Gesetz vorschreibt, scheißen bankrotte Verfassungsfeinde 30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion auf diese jahrzehntelang als ökonomische Grundlage der Freiheit gefeierte Errungenschaft. Verfassungsfeinde haben den Auftrag einer Zentralbank einfach umformuliert: Statt harter Währung und Geldwertstabilität ohne ungesetzliche entschädigungslose Enteignung nennt die Lügenpresse den neuen Auftrag "Preisstabilität". Schon das Wort ist eine Lüge: Wenn die Preise jährlich um 2 % steigen, kann von stabilen Preisen keine Rede sein. Bei Nullzinspolitik heißt das im Klartext: Der Geldesel wird jährlich um 2 % entschädigungslos erleichtert.

Gutmenschen mit beliebigen Gesetzen auszuziehen, ist extrem einfach. Das konnte sogar der Rollstuhlfahrer. Der hat dem Gutmenschen immer wieder neu in die Fresse getreten, sobald zusätzliches Geld für die "schwarze Null" aufgetrieben werden mußte. Z.B. gesetzlos durch den Nullzinstrick, oder glatt verfassungswidrig durch die frei erfundene Brennelementesteuer. Die Nummer, ich bau mir ein Gesetz, wie es mir gefällt, funktioniert nur mit Gutmenschen. In sogenannten "gesetzlosen" Kreisen mit unveränderlichen Gesetzen existiert dagegen kein beliebiges Recht. Wo Schulden Schulden bleiben, ist es keine Ironie, daß ausgerechnet ein Schäuble im Rollstuhl sitzt. Eigentlich sollte das Grundgesetz verhindern, daß irgendwelche schrägen Vögel oder schwarz-brauner Abklatsch des Originals in der BRD beliebiges Recht durchsetzen kann.

Wenn "demokratische" Hütchenspieler das Grundgesetz nicht nur in ökonomischen, sondern in allen Bereichen Zug um Zug aushöhlen, kommt ganz von selbst die neue Stadtratte aus Braunau nebst "Kollegen" ans Tageslicht, um sich ins ausgehöhlte Bett zu legen und Konzepte mit historischem Kanalisationshintergrund zu verfolgen. Das in Europa mittlerweile vorherrschende Wahlargument, mit neoliberalen Hütchenspielern die beste aller beschissenen Möglichkeiten zu wählen, dürfte an Zugkraft verlieren, sollten sich die Hütchenspieler nicht auf die verfassungsmäßige Ordnung zurückbesinnen. Kleiner Tipp für "demokratische" Steigbügelhalter: Das Grundgesetz existiert, um den Bürger und seinen Besitz vor dem Staat zu schützen. Dumm nur, daß von dem demokratischen, sozialen und föderalen Bundesstaat des Grundgesetzes vieles längst weggerissen wurde.

Ob gelb, ob grün, ob rot, ob braun, stets die Bürger in die Röhre schaun!

Stand: 28.09.19